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Per Knopfdruck fahren die Rollen aus der Sohle und aus dem Plateauturnschuh wird eine Art Skateschuh. "Streetflyer" heißen die Originale, Kopien sind mittlerweile allerorts unter verschiedensten Namen wie "Flying Shoes" oder auf gut österreichisch "Fliegende Schuhe" zu kaufen.
The American Way of Skating
Die Idee kommt aus den USA. Schon 1999 hatte der 31-jährige Ike Tawil, Streetwear- und Accessoirefabrikant und selbst ein Skatefreak, den Geistesblitz. Angeregt von einem Flugzeug, das sein Fahrwerk einzieht, fand er eine vergleichbare Alternative zum Ausziehen der Inline-Skates in O-Bussen, Supermärkten und anderen öffentlichen Gebäuden: den Streetflyer
Ein Jahr lang testete er in Taiwan mit Jugendlichen den Schuh, bis er in Produktion ging. Das Original kostete anfangs noch 150 Dollar, derzeit bekommt man es um rund 100 Dollar. Bei der Internetauktionsfirma Ebay fand man Streetflyer zuletzt um 129 DM.
Trendsetter oder Flop?
Da Tawil das Patent für Europa nicht schützen ließ, findet man hier die meisten Nachahmer. Die Qualität überzeugt noch nicht ganz, dafür liegt der Preis meist deutlich darunter: Um rund 500 Schilling findet man die "Fliegenden Schuhe" bei Jello oder Lutz schon im Angebot. Es wurden auch schon einige Exemplare verkauft, doch der Trendfaktor hält sich noch in Grenzen, da Plateausohlen nicht mehr angesagt sind. Ohne diese lassen sich die Rollen aber nicht versenken. Der Coup kommt zwei Jahre zu spät und es stellt sich die Frage, ob die Plateauschuhe ein neues Revival erleben werden.
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