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Das Problem mit Forschung, so erkannten die Vizerektoren für Forschung der Universität Salzburg im Jahr 1999, war, das die breite Öffentlichkeit kaum etwas von den Ergebnissen der von den Universitäten durchgeführten Projekten erfuhr. Obwohl zwei Jahre zuvor, 1997, das Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr das österreichische Projekte AURIS gestartet hatte, eine Datenbank, die Forschungsprojekte der österreichischen Universitäten erfasste, steckte die Dokumentation der Forschung von Salzburgs Universitäten noch in ihren Kinderschuhen.
Öffentlich zugängliche Forschungsdaten
Eine Vielzahl sehr verschiedener Datenbestände existierten nebeneinander ohne Verknüpfung, Projekte wurden nur von einigen interessierten ForscherInnen eingetragen, dazu waren die Möglichkeiten der Datenerfassung beschränkt.
Auf Grund der skizzierten Situation beschlossen der Vizerektor für Forschung und die Abteilung für Forschungsförderung eine Dokumentation der Forschungsleistung der Universität Salzburg in Angriff zu nehmen, die u.a. folgenden Zwecken dienen sollte:
·Vernetzung der vereinzelt vorliegenden Forschungsdaten
·Verbindung aller „inselförmig“ vorliegenden Datenbestände der Universität zu einem funktionierenden System;
·Dokumentation der Forschungskapazitäten der Universität Salzburg
·Stärkung des Außenauftritts der Universität als Forschungsstätte und
·leistungsabhängige Ressourcenvergabe.
FODOK - ein Projekt mit Zukunft
Herausgekommen ist die Salzburger Forschungsdatenbank (FODOK), die aktuell über 15.000 Datensätze enthält. Aufgelistet werden hier sämtliche Publikationen der Salzburger Wissenschafter seit dem Jahr 1997, welche für die Bevölkerung öffentlich zugänglich sind.
Das Projekt FODOK ist einem mittel-und langfristigen Entwicklungprozess unterworfen, der von allen Beteiligten, den Forschern, der Universitätsleitung und dem Projektteam, mitgetragen wird.
(enah)
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