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"New York based Artists" stellen seit dem 10. September in den Gewölberäumen der Galerie Academia ihre aktuellen Werke aus. In Kooperation mit dem 6. Salzburger Jazzherbst wird den Salzburgern heuer ein umfangreiches Programm geboten, nämlich akustisch und visuell.
Internationalität bedeutet Inter - Nationen. Das war einer der Hauptpunkte in der Eröffnungsrede, die Lorand Hegyi am Samstag, dem 10. November in der Galerie Academia in der Residenz hielt. Der langjährige Direktor des Museums Moderner Kunst in Wien bezog sich dabei auf die zeitgenössische Kunst im Allgemeinen, und auf die Werke der "New York based Artists" der Ausstellung "Concepts of Images" im Besonderen. Der Big Apple war nicht nur Thema in der Musik im heurigen Salzburger Jazzherbst, sondern auch tonangebend in der Bildenden Kunst. Zeitgenössische Künstler, wie Matthew McCaslin, Shirley Kaneda, Juan Uslé, Carl Ostendarp oder Steven Parrino sind nur einige der Kunstschaffenden, die alle entweder in New York geboren sind oder dort leben. New York inspiriert sie bei ihren Arbeiten und lässt so den unvergleichlichen Lebensstil der Stadt in den Werken wieder erkennen.
Sehen lernen - ein Spiel
Die Galerie Academia stellt bereits seit Jahren Ausstellungen zu den verschiedensten Themen der Malerei und Graphik zusammen. Dabei will sie trotz des Schrittes zum internationalen Kunstmarkt ein galeristisches, zeitgenössisches Flair bewahren. Hochkarätige Ausstellungen, die mit begehrten Namen der klassischen Moderne glänzen, schließen so Künstler der jüngeren Generation nicht aus.
Die Auswahl der Kunstschaffenden für die Ausstellung in der Galerie Academia und im Galeriehaus Mario Mauroner hat Lorand Hegyi getroffen. Der international arrivierte New Yorker Installationskünstler Matthew McCaslin war bei der Eröffnung erklärend und diskutierend anwesend. Er stellt eine Installation im Kellerraum aus. Mit elektrischen Steckdosen, frei verlaufenden Kabeln und Glühbirnen versucht er die Welt "verkabelt" neu zu gestalten. Er verbindet Stecker, Fernseher, Sound, Lautsprecher, Lampen, Ventilatoren, Glühbirnen und Uhren zu raumfüllenden Arrangements, in denen die unsichtbare Infrastruktur unserer technologischen Netze zum plastischen Erlebnis wird. Für ihn sind Glühbirnen, Videos, Lampen oder Uhren Symbole unglaublicher natürlicher Kräfte, die die Menschheit sozusagen als Elektrizität "domestiziert" hat.
Jetzt und Hier
Auch Hegyi betonte in seiner Rede das Arbeiten mit verschiedenen Elementen. Zeitgenössische Künstler, so Hegyi, versuchen die Vollkommenheit der Kunst durch neue Kombinationen der verschiedensten Elemente zu erreichen. Hegyi erklärte die aktuelle New Yorker Kunstszene vor allem durch den Begriff "Situation". Er meinte damit, dass die Kunst nicht irgendein Ziel anstrebe, sondern dass das "Jetzt und Hier" wichtig sei. Die Künstler würden zwar mit den neuesten künstlerischen Techniken arbeiten, seien aber lokal gebunden. Damit meinte er nicht, dass Künstler an einen Ort verbannt wären, sie machen Reisen - sowohl geographisch wie auch kulturgeschichtlich.
(im)
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