Sonntag, Jänner 22, 2006

Die Stunde der Integration

Viele jüngere Internet-Entwicklungen wie Blogs, Websites für Fotosharing, Podcasting oder "Social Sofware" finden massenhafte Anwendung, aber liegen weitgehend verstreut in der Online-Landschaft. Wir surfen und finden Geschichten, die wir bloggen wollen – also gehen wir zu unserem Blog, loggen ein, suchen uns Links und Bilder zusammen, schreiben den Text. Das sind natürlich alles wunderbare Möglichkeiten, die vor ein paar Jahren nur die frühesten "Freaks" und heute ein frühes Massenpublikum haben.

Aber wie jede Produktion schreien diese Vorgänge nach einer integrierten Vorgangsweise und ein neuer Webbrowser, Flock, zeigt wo die künftige Entwicklung lang geht: Die Integration all dieser Teile zu einem integriert zu bedienenden Ganzen. Dieser Eintrag wurde mit einem Texteditor erstelle, den Flock in einem Popup-Fenster zur Verfügung stellt, und das nachfolgende Bild wurde aus Flickr.com übernommen, ohne dass ich erst meine Sammlung öffnen musste – weil Flock meine Bilder in einer Leiste über dem Flickr PhotoTexteditor automatisch anzeigt; per Drag Drop wird das Bild eingefügt. Fertig und wie immer "Publish" klicken. (Zugegeben, das Bild passt nicht zum Thema, es ist nur zur Demonstration gedacht.)

Flock nennt sich der Browser für Web 2.0 und es gibt erst einen "Developer Build", also eine Version, die noch in Entwicklung ist. Anschauen, ausprobieren lohnt sich trotzdem.